(Die Dramen der Noelle)


Positiv und ungerade, das Leben einer Wendeparabel

Freunde, kommt nicht auf die Idee, ich hätte irgendwelche Sympathien der Mathematik gegenüber. Natürlich ist sie wichtig, ohne sie wäre das Leben, das wir führen in dieser Art und Weise nicht möglich, das bedeutet aber nicht, dass man sie mögen muss. Ich tue es leider nicht (ich wäre auch sehr dafür, dass unsere Abhängigkeit auf Gegenseitigkeit beruhen würde, aber man kann sich nun mal nicht alles aussuchen), dennoch sollte ich ein paar Potenzfunktionen kennen, wie meine Mathelehrerin natürlich behaupten muss. Wahrscheinlich kommt erneut die Frage auf, weshalb ich dann meine Zeit immer wieder so ungeschickt aufteile und einfach weiter schreibe, selbst nachdem mich die Erkenntnis traf. Tja, Ignoranz ist die Devise. Immer wieder gern genommen, besonders in den letzten Tagen. Aber wir wollten uns natürlich kurz dem Leben der Wendeparabel widmen. Wir fragen uns also (alle gemeinsam, ich zähle auf jeden Einzelnen), wie es sein muss, gehasst, geliebt und ständig steigend zu sein. Positiv und ungerade, wir sollten uns alle ein Beispiel nehmen. Wir sind (wenn wir uns kurz in die Lage der Wendeparabel versetzten) immer Punktsymetrisch zu unserem Ursprung, treffen unsere Freunde wenn es uns scheiße geht (-1/-1) , wenn uns alles egal ist (0/0) und natürlich wenn wir bester Laune sind (1/1). Unsere Freunde sind natürlich auch alles Wendeparabeln, sonst kommt nur noch die normale Parabel für eine aufrichtige Freundschaft in Frage. Natürlich. Mit Hyperbeln haben wir kaum was zu tun, sie begegnen uns, aber wir steigen einfach weiter, während sie fallen. Die Mitte unseres Lebens ist relativ langweilig (weil wir eine Zeit lang verweilen(versteht sich ja von selbst)) Kurz vor der Rente fällt uns dann ein, dass wir ja so etwas wie ein Leben haben und ab da wird unser persönliches Parabelglück nicht mehr in Erfolg, sondern in Freude gemessen, weshalb wir dank unserer besonderen Erkenntnis einfach weiter steigen. Es gibt natürlich, so wie immer, Ausnahmen, die Gerade, die genauso positiv ist. Sie geht nur eben den einfachen Weg direkt ins Ziel (theoretisch gesehen) also nach Oben (praktisch gesehen). Ob dieses Gedankenspiel nun doch nur Unterhaltung oder tatsächlich hilfreich für meine Mathearbeit morgen ist, wird sich zeigen. Zeitverschwendung war es nicht. Irgendwie wollen wir sicher alle kleine Wendeparabeln sein (Geraden sind auch in Ordnung). Also wenn man sich zwischen Parabeln und Hyperbeln entscheiden müsste, dann ist kaum jemand gerade und positiv...oder negativ und ungerade...und ständig fallen möchte ja auch niemand wirklich...naja, wie dem auch sei, Mathe wartet. BTW Ich habe heute 10 Euro fürs nichts tun bekommen. Nachhilfe ist ein lukratives Geschäft. Dazu irgendwann mehr :D In diesem Sinne, gute Nacht XO Noelle

9.3.15 22:41

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Pascale (12.3.15 21:46)
Ich hatte ähnliche Gedanken, die ich im folgenden Beitrag geschrieben hatte.
http://pascale1974.myblog.de/pascale1974/art/8612532/Eintrag-662
Viele Grüße

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